04.12.2017

Ein gesellschaftlich wertvoller Beruf

Tag der Auszubildenden für angehende Altenpfleger in cts-SeniorenHäusern

„Schön, dass Sie gekommen sind und noch viel schöner, dass Sie sich entschieden haben, diese Ausbildung zu beginnen“, sagte Stephan Manstein, Direktor des Geschäftsbereichs Altenhilfe und Hospiz bei der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts), direkt zu Beginn des diesjährigen Tages der Auszubildenden. Knapp 40 angehende Altenpflegerinnen und Altenpfleger sowie Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer waren in die cts-Trägerzentrale auf dem Saarbrücker Rastpfuhl gekommen. Die Auszubildenden in den SeniorenHäusern der cts hatten an diesem Tag, der bereits zum fünften Mal stattfand, die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, ihre Erfahrungen auszutauschen und den Träger besser kennen zu lernen.


„Die Pflege älterer Menschen ist gesellschaftlich notwendig und der Beruf vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft absolut zukunftssicher. Sie helfen damit Menschen und deren Angehörigen in einer schwierigen Situation“, betonte Manstein. Er nutzte die Gelegenheit, zwei Absolventinnen zu gratulieren, die an ihrer jeweiligen Fachschule die Ausbildung als Jahrgangsbeste abgeschlossen hatten: Lilia Schulz aus dem SeniorenHaus Schönenberg-Kübelberg und Kerstin Rieger aus dem Alten- und Pflegeheim St. Anna Neuweiler. „Dieser Erfolg gibt dem Weg Recht, den wir im Bereich der Ausbildung in den letzten Jahren eingeschlagen haben“, sagte Manstein. Die cts hat die Ausbildungszahlen in ihren 13 Einrichtungen in den vergangenen Jahren stetig gesteigert und 2013 ein Ausbildungskonzept entwickelt, um den praktischen Bereich in den Einrichtungen organisatorisch und inhaltlich weiterzuentwickeln und die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen.


Christel Ewald ist seit 2012 zentrale Ausbildungsbeauftragte der cts Altenhilfe und in dieser Funktion auch zuständig für die Gestaltung des jährlichen Tages der Auszubildenden. Mit Stellungsspielen und Kleingruppenarbeit arbeitete sie die Besonderheiten in den einzelnen Einrichtungen heraus und die Motivation, den Beruf zu ergreifen. „Mir gefällt es einfach, mit Menschen zu arbeiten“, sagte eine Schülerin spontan. Es wurden Fragen gestellt zu Ausbildungsinhalten und dem optimalen Vorgehen bei der Prüfungsvorbereitung. Da konnten die Absolventinnen Kerstin Rieger und Lilia Schulz wertvolle Tipps geben: „Lernt nicht einfach nur auswendig, sondern versucht die Inhalte zu verstehen, damit ihr sie dann auch im Arbeitsalltag gut anwenden könnt.“


Neben der sozialen Komponente war eine der Haupt-Motivationen, den Beruf des Altenpflegers zu wählen, die Zukunftsperspektive. Hier konnte Stephan Manstein ein deutliches Signal geben: „Die Altenpflege ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandeln ein stetig wachsendes Berufsfeld, in dem Fachkräfte dringend benötigt werden. Wenn Sie die Prüfungen bestehen und wir sehen, dass sie den Beruf mit Engagement und Herzblut ausüben, werden Sie bei uns definitiv übernommen.“