16.09.2019

Kolloquium „Jugendhilfe und Grenzen“ am 10. Oktober

fachlicher und visionärer Austausch über aktuelle Themen und Herausforderungen in der grenz- und institutionsüberschreitenden Kinder- und Jugendhilfe
Matthieu, neun Jahre alt, ist in Luxemburg aufgewachsen. Sein Vater verließ die Familie, als Matthieu sieben Jahre alt war. Zu Hause und in der Schule wurde er immer auffälliger, die Hilfesysteme vor Ort stießen an ihre Grenzen. Eine auf verhaltensoriginelle Kinder sowie Eltern- und Familienarbeit spezialisierte Einrichtung wurde gefunden. Sie liegt im Saarland.

Jetzt ist er dort: neuer Ort, neue Sprache und neue Schule. Die Menschen und Gepflogenheiten sind ähnlich wie in Luxemburg, aber doch auch anders. Zudem bedarf es einer längeren Anreise, um seine Familie und Freunde zu sehen. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Distanz ihnen gut tut und die Möglichkeit bietet, einen neuen Zugang zueinander zu finden.

 

So oder ähnlich lauten die Geschichten der jungen Grenzgänger*innen. Länderübergreifende Zusammenarbeit in der Jugendhilfe bietet Chancen, obwohl oder gerade weil sich die Kinder und ihre Familien neu ausrichten müssen. Allerdings gilt es auch stets, zu beachten, welche Risiken sich parallel auftun.  Insbesondere sind in den Situationen des Übergangs die Rechte der Kinder und ihr Schutz zu gewährleisten.

 

Die Caritas Jugendhilfe Margaretenstift  und die Kooperationspartner*innen aus der Großregion sichten und analysieren im Rahmen eines Projektes grenzüberschreitende Hilfeverläufe und werten sie im Blick auf Chancen und Gefahren aus.

 

EUR&QUA, das Projekt zur Entwicklung eines grenzüberschreitenden Raums zum Internationalen Kinderschutz, gefördert durch die EU – europäischer Fonds für regionale Entwicklung / Interreg – veranstaltet am 10. Oktober 2019 das Kolloquium „Jugendhilfe und Grenzen“. Dabei lädt die Caritas Jugendhilfe Margaretenstift gemeinsam mit den Projektpartner*innen aus der Großregion zum fachlichen und visionären Austausch über aktuelle Themen und Herausforderungen in der grenz- und institutionsüberschreitenden Kinder- und Jugendhilfe ein.

 

In Vorträgen und Ateliers zu transregionaler Jugendhilfe werden sowohl praktische wie ethische Dilemmata bearbeitet als auch neue Impulse gesetzt. Ziel der Veranstaltung ist es, die Akteur*innen aus Belgien, Frankreich, Luxemburg und Deutschland kennenzulernen, einen Einblick in ihre Praxis zu bekommen und gemeinsam zu diskutieren, Gestaltungschancen zu finden, Partnerschaften zu gründen und gemeinsame Entwicklungen anzustoßen, um so über Institutions- und Ländergrenzen hinweg, passgenaue Angebote für die Kinder- und Jugendlichen zu entwickeln.

 

Bei Interesse an der Veranstaltung „Kolloquium Jugendhilfe und Grenzen“ wenden Sie sich gerne an Franziska Wrobel I Tel.: +49 681/94817-63 I f.wrobel@margaretenstift.de

 

Weitere Informationen entnehmen Sie auch gerne der Einladung.

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