20.07.2018

Ministerin Monika Bachmann zu Besuch im cts SchulZentrum St. Hildegard

Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann ist der Einladung der Schülerinnen und Schüler des cts SchulZentrums St. Hildegard gefolgt und hat mit ihnen in lockerer Runde über das Thema Pflege diskutiert.

Im Rahmen des Monats der Pflegeberufe im März waren einige Schülerinnen mit der Ministerin ins Gespräch gekommen und Gurbet Altinisik aus dem Kurs 17-20F hatte Monika Bachmann spontan zum Frühstück ins SchulZentrum eingeladen – und diese hatte die Einladung spontan angenommen. Die Gastgeber hatten sich mächtig ins Zeug gelegt: Das Buffett, das sie eigenes für die Ministerin vorbereitet hatten, ließ keine Wünsche offen – es reichte von frischem Obstsalat über Kuchen bis hin zu selbst gebackenem Brot.


Die Bitte der stellvertretenden Schulleiterin Juliana Parino bei der Begrüßung, den Schülerinnen und Schülern zuzuhören, griff die Ministerin sofort auf: „Das mache ich!“ – und nahm sich in der Folge Zeit, um mit ihnen über folgende Themen zu diskutieren: Was war die Motivation, den Beruf zu ergreifen? Was gefällt mir an der Ausbildung – und was nicht? Was sind mögliche Gründe für einen vorzeitigen Ausstieg aus der Pflege?


Den Schülerinnen und Schülern war es in dem Dialog insbesondere wichtig, herauszustellen, dass Pflege als Beruf mehr Wertschätzung erfahren muss, dass dringend die Arbeitsbedingungen (Bezahlung, Stellenschlüssel) verbessert werden müssen, um Menschen für diesen Beruf zu begeistern und sie in dem Beruf zu halten.


„Pflege ist mein Hauptthema“, betonte Ministerin Bachmann, „aber ich brauche Sie alle. Es ist ein sehr schöner Beruf, in den man sein ganzes Herz einbringen kann. Aber ich brauche Ihre Gesichter – Sie müssen für die Pflege Werbung machen.“ 
Sie machte den Schülerinnen und Schülern das Angebot, mit ihren Ideen zur Werbung für den Pflegeberuf jederzeit an sie heranzutreten und sich noch einmal intensiver und mit mehr Zeit über die Dinge zu unterhalten. Dieses Angebot nehmen die Gastgeber sehr gerne wahr.