27.11.2019

Persönlichen Glauben mit den Bedürfnissen der Bewohner in Verbindung bringen

Fünf weitere cts-Mitarbeiterinnen als „Mitarbeitende in der Seelsorge“ qualifiziert

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Trierer Liebfrauenkiche mit anschließender Feierstunde haben fünf weitere Mitarbeiterinnen aus Altenpflege-Einrichtungen der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken ihre Zertifikate zum Abschluss der Qualifizierung „Mitarbeitende in der Seelsorge“ erhalten. Sie hatten zuvor einen einjährigen Kurs absolviert, bestehend aus sieben mehrtätigen Modulen und einer individuell durchgeführten Projektarbeit. „Hintergrund ist, dass Glauben und Seelsorge in unseren Einrichtungen ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens sind“, erklärt Diakon Wolfgang Schu, Leiter der Stabsstelle Spiritualität & Leitbild der cts. „Aber die pastoralen Strukturen brechen immer mehr weg. Daher müssen wir neue Wege beschreiten.“


In den Einrichtungen sollen künftig noch mehr Angebote gemeinsam mit Bewohnern so gestaltet werden, dass sie den Ansprüchen eines Lebens in Würde gerecht werden. Im Rahmen der Ausbildung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür einen ganzen Fächer von Möglichkeiten und werden stundenweise für diese Tätigkeit von ihrem Dienst freigestellt. Weihbischof Franz Josef Gebert, der den Gottesdienst zelebrierte, verwies die Teilnehmer auf ihre Verantwortung, ihre „individuellen Fähigkeiten und Talente zum Nutzen Aller in die Gemeinschaft einzubringen. Um den alten Menschen in ihrer Würde und mit ihren Bedürfnissen ernst nehmen, dazu brauchen wir den unterschiedlichen Reichtum und die Gaben eines jeden Einzelnen. Dazu muss man auch bereit sein, ein Risiko einzugehen.“


Das Projekt „Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe katholischer Träger“ ist 2017 als Gemeinschaftsprojekt der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mit dem Bistum Trier, dem Diözesan-Caritasverband, der BBT-Gruppe, den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz und der Marienhaus-Stiftung gestartet. Die insgesamt 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr sind bereits der dritte Kurs, der die Qualifizierung erfolgreich durchlaufen hat. „Seelsorge war viele Jahre eher eine Randerscheinung in der Altenhilfe“, sagte Kursleiter Dr. Peter-Felix Ruelius. „Es war ein guter Entschluss, es auf festen Boden zu stellen. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um den persönlichen Glauben der Mitarbeiter mit den Bedürfnissen der Bewohner in Verbindung zu bringen. Unsere Einrichtungen müssen zu gelebten Orten der Kirche werden.“


Von Seiten der cts wurden in diesem Kurs Mitarbeiterinnen aus dem Caritas SeniorenHaus Hasborn, aus dem Alten- und Pflegeheim St. Anna Neuweiler und dem Caritas SeniorenHaus St. Augustin Püttlingen ausgebildet. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben viele Sorgen und Nöte“, berichtet Beate Baldes aus St. Augustin. „Als ich von dem Projekt erfahren habe, habe ich es direkt ins Haus getragen.“ Einrichtungsleiter Patrick Steuer war sofort überzeugt und meldete Beate Baldes und ihre Kollegin Sabine Meng für die Qualifizierung an. Sabine meng sieht sich als ‚helfende Hand in Krisensituationen‘ und freut sich auf die neue Herausforderung. Ideen haben sie und ihre Kollegin genug: „Viele Bewohner können zum Beispiel nicht mehr in die Kapelle gehen und an den Gottesdiensten teilnehmen. Für sie wollen wir verstärkt Wortgottesdienste auf den Wohnbereichen durchführen. Bisher werden die Angebote sehr gut angenommen.“

 

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