19.11.2009

Tag des Ehrenamts bei der cts

Volles Haus war Mitte November angesagt – die cts hatte zum ersten Tag des Ehrenamts in die Trägerzentrale eingeladen, und die Ehrenamtlichen folgten dieser Einladung äußerst zahlreich.

Voneinander lernen

Die cts veranstaltete Mitte November ihren ersten Tag für Ehrenamtliche


Volles Haus war Mitte November angesagt – die cts hatte zum ersten Tag des Ehrenamts in die Trägerzentrale eingeladen, und die Ehrenamtlichen folgten dieser Einladung äußerst zahlreich. Zu Beginn stand ein ausführliches gegenseitiges Kennenlernen auf dem Programm, zunächst ganz informell bei einer Tasse Kaffee und dann in der Aula. Den Auftakt machte Katrin Sägner am E-Piano. Sie brachte Bewegung und Klang in die anwesende Gästeschar und ließ sie erst einmal singen – „All mein Sinn will tanzen, singen, springen…“ klang es da durchs Haus. 

Nachdem cts-Geschäftsführer Hans-Joachim Backes die Gäste begrüßt und sich aufs Herzlichste für ihr vielseitiges Engagement bedankt hatte, führten Dr. Rolf Dillschneider, der Vorsitzende des Verwaltungsrats der cts, und Stephan Manstein, Direktor des Geschäftsbereichs Alten- und Jugendhilfe, gemeinsam durch den Tag. Wer arbeitet wo? Was bedeutet Caritas für Sie? Was ist das Schönste an der ehrenamtlichen Arbeit? Was ist das Bedrückendste? Diese Fragen standen im Zentrum des Vormittags. Immer wieder meldeten sich Ehrenamtliche zu Wort und erklärten ihren Standpunkt – voneinander lernen war das Motto. „Oft fehlt die Zeit für das aktive Zuhören in der täglichen Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte eine Ehrenamtliche aus der Caritasklinik St. Theresia. „Das Schönste ist für mich, wenn jemand sagt: Danke, dass Sie da waren. Und das Schwerste sind die Tränen auf der Palliativstation.“ Eine andere Dame ergänzte: „Ich bin so dankbar für das, was ich bei dieser Arbeit zurückbekomme“ – an dieser Stelle erhob sich spontaner Applaus bei den Gästen und Gastgebern.

Nach diesem Kennenlern-Vormittag gab es im Anschluss ans Mittagessen die Gelegenheit, sich in kleinen Gruppen intensiv mit dem Leitbild der cts auseinanderzusetzen. Es wurde diskutiert, geschrieben, Lieblingssätze wurden herausgesucht, Wünsche formuliert. „Ich wünsche mir Hilfe und Unterstützung im Umgang mit den Kranken“, schrieb beispielsweise die jüngste Teilnehmerin des Tages, Anna, auf eine Wolke. Sie kam im Rahmen eines Schulprojektes mit dem Seniorenzentrum Haus am See in Berühung und ist dort – wie sie selbst erzählte – hängen geblieben. Nun geht sie für die Bewohnerinnen und Bewohner einkaufen. Die Hausleiterin, Steffi Gebel, brachte es noch einmal aus ihrer Sicht auf den Punkt: „Zeit zu verschenken, ist eine Gabe Gottes. Sie annehmen zu können, ebenfalls. Wie wichtig mir das Engagement Ehrenamtlicher ist, können Sie unter anderem daran sehen, dass ich heute hier bin“, sagte sie. „Die Menschen brauchen Ihre helfenden Hände. Und ich danke Ihnen dafür, dass Sie sie ihnen reichen.“

 

Im Rahmen einer gemeinsamen Eucharistiefeier am Nachmittag, die Dr. Rolf Dillschneider  zelebrierte, konnten die einzelnen Gruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit darstellen und einige Worte dazu sagen. Und nachdem Stephan Manstein sich noch einmal im Namen der Geschäftsführung und Geschäftsleitung der cts bei den Anwesenden für ihr Kommen und ihr tägliches Engagement bedankt hatte, gingen Gäste und Gastgeber mit dem Gefühl auseinander, sich gegenseitig besser kennen gelernt, viel voneinander gehört und gelernt zu haben. Dieser erste Ehrenamtstag der cts – ein „Versuch“ , wie Geschäftsführer Hans-Joachim Backes zu Beginn gesagt hatte – wird nach all den positiven Rückmeldungen ganz sicher nicht der letzte gewesen sein.

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