02.09.2020

Gemeinsam alt werden in Neunkirchen / Nahe

Zu einer Bürgerinformationsveranstaltung rund um das neue Wohnkonzept und die Neubaupläne des Caritas SeniorenZentrums Haus am See hatten Bürgermeister Andreas Veit, cts-Geschäftsführer Rafael Lunkenheimer und Hausleiterin Steffi Gebel für Montag, 31. August, ab 18.30 Uhr ins Bürgerhaus Neunkirchen / Nahe eingeladen – und das Interesse war groß.

Unter dem Motto „Gemeinsam alt werden in Neunkirchen/Nahe – Innovative Weiterentwicklung pflegerischer und sozialraumorientierter Versorgungs- und Wohnkonzepte“ informierten die drei Gesprächspartner die anwesenden Bürger über das neue Wohnkonzept und die Neubaupläne des Caritas SeniorenZentrums Haus am See und beantworteten ihre Fragen.
Die Eröffnung machte Bürgermeister Andreas Veit, indem er noch einmal auf die lange Geschichte der Einrichtung verwies und darauf, wie eng sie mit dem Ort Neunkirchen/Nahe und der Gemeinde Nohfelden verwoben ist. Als das Haus in den 70er Jahren seinen Betrieb aufnahm, war es mit dem Betreuten Wohnen und sogar einer eigenen Bäder-Abteilung eines der innovativsten Häuser – und fand bundesweit Beachtung. „Eine innovative Ausrichtung und äußerst engagierte Mitarbeiter hat das Haus noch immer – aber das Gebäude ist in die Jahre gekommen“, sagte Veit. „Der Neubau, wie die cts ihn jetzt geplant hat, ist gut für die Bewohner und die Mitarbeitenden.“


cts-Geschäftsführer Rafael Lunkenheimer nahm den Faden auf, stellte die cts vor und sprach zunächst über die allgemeinen Rahmenbedingungen in der Altenpflege und wie sehr sie sich in den vergangenen Jahren verändert haben. Das habe immer wieder eine Überprüfung der Neubaupläne notwendig gemacht. „Der Träger cts möchte ins Caritas SeniorenZentrum Haus am See rund 10 Millionen Euro investieren – das ist ein ganz eindeutiges Bekenntnis zum Standort Neunkirchen/Nahe und auch zur Gemeinde Nohfelden.“


Hausleiterin Steffi Gebel erläuterte das Konzept, bei dem folgende Aspekte zum Tragen kommen sollen: weiterhin eine palliativ‐geriatrische Spezialisierung, eine enge Kooperationen mit Leistungserbringern niederschwelliger Angebote wie Hausmeister‐ / Reinigungsdiensten, Lebensmittellieferanten und Friseuren, eine Pflegeallianz aus Haus‐ und Fachärzte, Apotheke, amb. Pflegedienste und Therapeuten. Auch die Pfarr- und Zivilgemeinde sollen weiterhin eng eingebunden sein, genauso wie die Vereine. „Im Mittelpunkt dieser Angebote steht die stationäre Pflegeeinrichtung – als innovativer Treiber und Kompetenzzentrum im Quartier“, sagte Gebel.


Perspektivisch besteht die Möglichkeit, verschiedene niedrigschwellige Angebote bei Bedarf auch für die Menschen zur Verfügung zu stellen, die Bedarf haben, aber nicht direkt in der Einrichtung wohnen – hier lud cts-Geschäftsführer Rafael Lunkenheimer Bürgermeister, Ortsvorsteher und die Anwesenden ein, sich bei der Ausgestaltung eines entsprechenden Konzepts zu beteiligen und aktiv daran mitzuwirken.


Im Anschluss präsentierte die Leiterin der Bauabteilung der cts, Petra Schuhmacher, die Pläne für den Neubau unter dem Motto „Wohnen in Gemeinschaft“ - im Mittelpunkt als Zentrum befinden sich die Wohn‐/Ess‐/Aufenthaltsbereiche, die Küche und der Pflegestützpunkt.


Danach bedankte sich Ortsvorsteher Erwin Barz bei allen Beteiligten und bei den Besuchern für das rege Interesse. „Unser Haus ist und war schon immer ein Ort der Begegnung und Inklusion, wo gelebt, getanzt, gegessen und gefeiert wird. Es ist ein Markenzeichen der Gemeinde Nohfelden und das soll auch so bleiben“, sagte Hausleiterin Steffi Gebel zum Abschluss.

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